Presse

Tiefland / Pedro

„Farrier gibt dem Pedro die naiven, die gutherzigen, aber auch die jähzornigen Züge eines Menschen, der einen schmerzhaften Prozess seelischer Selbstwerdung durchleidet. Überwältigend ist die Sicherheit und Strahlkraft seines Tenors: einwandfrei die Artikulation, gut gestützt die Piani- und Mezzavoce-Momente, frei und leuchtend die Höhe. Eine veritable Entdeckung!“Der neue Merker
„Pedro (Joshua Farrier) unterstreicht durch Stimmvolumen, robusten Klang und zuverlässiges Kopfregister seine Charakterrolle.“Thüringer Allgemeine
„Bianca Koch als Marta, Kai Günther als der böse Herr Sebastiano, vor allem aber Joshua Farrier als Hirte Pedro wussten mehr als nur zu gefallen.“Neue Nordhäuser Zeitung
„Aber es gibt an diesem Abend trotzdem große Oper, dafür sorgt die musikalische und gesangliche Gestaltung des Abends. Allen voran der Tenor Joshua Farrier als Pedro. Ihm gelingt mit seinem Ausdruck, was die Regie nicht schafft , indem er die ungelenken Klischees des Librettos in wirkliche Eigenschaften verwandelt: mit glänzender Stimme und stahlkräftigen Höhen, mit emotional unverstelltem Gesang und klarem Sprachakzent. Der Schwung seiner Berghymne, die dramatische Rhetorik der Ballade vom Kampf mit dem Wolf, das sanfte Liebeswerben in den Duetten mit Marta, die impulsive Tatkraft – das alles ist bei Farriers musikalischer Gestaltung zu erleben und macht an diesem Abend den Unterschied aus.“Opernnetz
„Joshua Farrier gab mit Inbrunst den naiven Wonneproppen. Sein kräftiger, klarer, auch in dramatischer Aktion wunderbarer textverständlicher Tenor verlieh den Sehnsüchten und Ärgernissen des guten Pedro unmittelbare Menschlichkeit.“Das Orchester
„Mit dem amerikanischen Tenor Joshua Farrier ist Pedro, dieser ehrliche, große Junge, so ideal besetzt wie weiland "Peter Grimes". Farrier ist der Peter Grimes des Tieflands, zart und leise in seiner reinen Liebe zu Marta, stimmlich start und unbeugsam gegen das Unrecht. Er bohrt sich schauspielerisch wie sängerisch nachhaltig ins kollektive Zuschauergedächtnis.“Mitteldeutsche Zeitung

Peter Grimes

„Dieser Herausforderung stellte sich der US-Amerikaner Joshua Farrier, mit vortrefflicher Souverenität. Dennoch verstand er es, die schwere Partie mit all ihren Höhen und Tiefen, vertrackten Läufen und Wahnsinnsausbrüchen sicher zu gestalten und eine zugleich mitleidserregende wie nachdenklich stimmende Charakterstudie des Ausgegrenzten zu zeichnen.“Das Opernglas
„Joshua Farrier, es war sein Abend.  Wie er die innere Zerrissenheit des harten Grimes sängerisch gestaltet, wie sein Tenor so lieblich und zart von Ellen schwärmt, um sich am Ende die ganze Verzweiflung von der Seele zu schreien, das ist grandios.  Er entwickelt dabei auch schauspielerisch eine solche Wucht, dass dem Zuschauer der Atem stockt.“Mitteldeutsche Zeitung
„Allen voran der stimmgewaltige Joshua Farrier als Titelheld, der die schwierige Partie glänzend meistert; der Zerrissenheit und aufkommenden Wahnsinn des Fischers Grimes erahnen läßt, seine poltrigen Ausbrüche und emotionalen Zusammenbrüche sehr anschaulich darstellt.“Neue Nordhäuser Zeitung

Casanova / Cordini

„Genau an der Grenze zwischen wirkungsvollem Posieren und überdrehtem Chargieren setzt er (Joshua Farrier) Stimme und Körper für die Charakterrolle des Cordini ein: Ein ,Edelmann‘, der hochfahrend und arrogant sein kann, wenn er sich überlegen fühlt, aber sofort weinerlich und schmierig wird, wenn es ihm ans Leder gehen soll. Ein oberflächlicher, windelweicher, schwammiger Typ — gleichzeitig liebenswürdig und abstoßend, belustigend und gefährlich. Ein Offenbach-Charakter par excellence.“Der Neue Merker

Graefin Mariza / Tassilo

„In der Rolle des Verwalters Török, alias Graf Tassilo, erntete Joshua Farrier schon bei seinem ersten Auftritt Bravorufe […].“Thüringer Allgemeine

Eugene Onegin / Lenski

„Joshua Farrier [gestaltet] als Lenski in düsterer Todesahnung und absolut fester, ergreifender Schwermütigkeit seine Arie.“Das Opernglas
„[Lenskis (Joshua Farrier)] Arie vor dem tödlichen Duell, in der er von […] seiner Liebe zu Olga singt, ist ein lyrischer Höhepunkt der Oper.“Thüringer Allgemeine